Wofür stehe ich ?

Ich bin überzeugt, dass ein gutes Arbeitsverhältnis immer eine echte Partnerschaft ist, eine Symbiose. Die Herausforderung besteht darin, eine Kongruenz zu schaffen zwischen den Anforderungen der Organisation und dem Können, den Bedürfnissen und der Überzeugung des Mitarbeiters. Ist das gegeben, kann der einzelne Mitarbeiter Erfüllung in seiner Tätigkeit finden und gleichzeitig den größten Nutzen für die Organisation liefern.

Basis jeder echten Partnerschaft ist Vertrauen. Vertrauen ist für mich der zentrale Wert meiner Tätigkeit. Vertrauen ist die wichtigste Basis in der Zusammenarbeit zwischen Coach und Führungskraft sowie zwischen Berater und Organisation. Ich möchte helfen, Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu erlangen. Vertrauen in die Führung sowie in die eigenen Mitarbeiter ist häufig das, was fehlt, wenn die Zusammenarbeit schwierig verläuft.

In meiner Tätigkeit als HR-Director habe ich dafür gesorgt ein Umfeld zu schaffen, in dem Antworten auf die folgenden Fragen gefunden werden:

  • Wie kann ich talentierte Mitarbeiter binden und weiterentwickeln und ihnen den Mut geben, den nächsten Schritt zu wagen?
  • Wie kann ich eine Unternehmenskultur aufbauen, in der Leistung und Wertschätzung gleichermaßen gefördert werden?
  • Wie muss ein HR-Bereich strukturiert sein, um die Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens zu stärken?
  • Wie kann ich mein Unternehmen erfolgreich durch Veränderungsprozesse führen und trotzdem stabile Werte verkörpern, mit denen sich die Mitarbeiter identifizieren?

Auf diese Fragen habe ich im Laufe meiner Karriere jeweils passende Antworten gefunden. Nun helfe ich Organisationen, im Sinne ihrer Wachstumsstrategie Lösungen für diese Herausforderungen zu finden.

Erfahrungen und Kompetenzen

  • 20 Jahre Führungserfahrung
  • 10 Jahre Mitglied der Geschäftsleitung und Prokurist
  • Erfahrungen in unterschiedlichen Unternehmensformen, -größen und Branchen
  • Begleitung von Expansionen ins Ausland, inklusive Auf- und Ausbau von Auslands- und Tochtergesellschaften
  • Auf- und Umbau nationaler und internationaler Unternehmen
  • Interkulturelle Kompetenz durch Erfahrung in global agierenden Matrixorganisationen
  • Entwicklung und Unterstützung von Wachstumsstrategien (organisches und anorganisches Wachstum)
  • Begleitung und Steuerung von Akquisitionsprozessen
  • Steuerung zahlreicher Change- und Transformationsprozesse
  • Verhandlungsführungen mit Betriebs- und Gesamtbetriebsräten
  • Identifizierung und Entwicklung zahlreicher Talente in den eigenen Reihen
  • Erfahrung in filialisierten Organisationen, sowie in der Mobilitäts- und der Gesundheitsbranche
  • Weiterbildung in Wirtschaftsmediation
  • MBTI-Zertifizierung
  • Zertifizierter Business Coach vom Deutschen Verband für Coaching und Training (dvct)

Vita

Geboren bin ich in Celle, dort hat es mich allerdings nicht lange gehalten. Nach einem Studium der Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt auf Personalmanagement in Bremen hat mich mein erster Job in ein bayerisches Einzelhandelsunternehmen verschlagen. Bereits Ende der 1990er Jahre habe ich mich für meine Wahlheimat Hamburg entschieden.

Meine Expertise und breite Erfahrung basieren auf der Tätigkeit als Führungskraft in verschiedenen Branchen und Unternehmen.

  • Darunter im Headquarter eines inhabergeführten M-Dax-Unternehmens, Marktführer in Deutschland mit über einer Milliarde Euro Umsatz.
  • Außerdem als Mitglied der Geschäftsleitung und Prokurist der deutschen Tochter eines französischen Unternehmens, europäischer Marktführer im Private-Equity-Kontext, mit einem jährlichen Umsatz in Deutschland von mehr als 500 Millionen Euro.
  • Zudem bei einer deutschen Tochter eines an der Mailänder Börse notierten Unternehmens mit über 2.000 Mitarbeitern in Deutschland.

"Lebensläufe sind eben auch Läufe"

Interview mit Andreas Kuester über die Parallelen zwischen Marathonlaufen und Berufswelt

Sie sind begeisterter Marathonläufer, haben bereits zehn Marathons in fünf Städten absolviert. Welche Parallelen sehen Sie zwischen der Vorbereitung auf einen Marathon und der beruflichen Planung?

Langstreckenlauf, ob nun über Marathondistanz oder nicht, bietet mir extrem viel Inspiration für meine Coaching-Arbeit, aber auch bei der Beratung von Organisationen. Zunächst setzt man sich ein ambitioniertes Ziel, das einem viel Respekt abverlangt. Viele denken zunächst: „Das schaff ich nie!“ Dabei bin ich überzeugt, dass fast jeder Mensch einen Marathon laufen kann – genauso wie jeder Mensch anspruchsvolle Ziele im Beruf erreichen kann. Dafür ist eine gute Vorbereitung entscheidend. Man trainiert Schritt für Schritt die Fähigkeiten, die man zur Erreichung seines Ziels braucht. Und ganz wichtig: Man muss achtsam mit dem eigenen Körper und den persönlichen Ressourcen umgehen. Sonst hängt man spätestens bei Kilometer 30 erschöpft im Straßengraben, auch im übertragenen Sinn!

Binden Sie das Thema Laufen konkret in Ihre Arbeit als Coach und Consultant ein?

Laufen ist für mich eine sehr wertvolle Metapher, die mir hilft, Mechanismen im Business-Kontext zu verdeutlichen. So kennt jeder vom eigenen Trainieren, für welche Sportart dies auch sein mag, dass es auch mal schmerzliche Phasen gibt, durch die man aber durchmuss, wenn man weiterkommen und besser werden möchte. Und jeder kann nachempfinden, wie gut es sich anfühlt, wenn man sich überwunden hat und die Ziellinie erreicht. Wenn meine Klienten ebenfalls begeisterte Läufer sind, nehme ich sie auch gern bei einem Gespräch mal mit auf eine Runde – dabei entstehen häufig ganz neue Perspektiven.

Was unterscheidet Sprinter von Langstreckenläufern?

Interessanterweise hat gerade die jamaikanische Sprint-Legende Usain Bolt einmal gesagt: „There are better starters than me, but I am a strong finisher“. Da steckt für mich schon alles drin! Viele junge Talente stürzen sich mit sehr viel Energie auf den Arbeitsmarkt und wollen schnell viel erreichen. Mit 30 Jahren haben sie dann vielleicht bereits eine beachtliche Karriere hingelegt, fühlen sich aber ausgebrannt und hinterfragen den Sinn ihrer Tätigkeit. Ich empfehle meinen Coaching-Klienten immer, sich regelmäßig selbst zu reflektieren. Bereitet mir meine Tätigkeit Freude? Empfinde ich sie als sinnstiftend? Kann ich meine Talente und Leidenschaften einbringen? Wer diese Fragen mit nein beantwortet, ist reif für eine Veränderung.